32.773 Bitcoin: Strive auf Platz fünf der Halter

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Strive hat zwischen dem 5. und 9. Oktober 3.311 Bitcoin für 280 Millionen US-Dollar gekauft und den Bestand auf 32.773 BTC erhöht. CEO Matt Cole zufolge stammten 208 Millionen Dollar aus ausgeübten Warrants – also Rechten, Unternehmensaktien zu einem festgelegten Preis zu erwerben. Der Kauf fällt deutlich größer aus als Strategys Zukauf von 250 BTC in der Woche bis zum 11. Oktober.

Die Angaben zum Kauf und zur Finanzierung berichtete Benzinga; Cointelegraph und Decrypt meldeten ebenfalls den Erwerb und den neuen Bestand. Damit steht nicht nur die Größe der Bitcoin-Position im Fokus, sondern auch, wie Strive den Kapitalzugang für weitere Treasury-Käufe nutzt.

Warrants lieferten einen Teil des Kaufkapitals

Der durchschnittliche Kaufpreis lag laut den Berichten bei rund 84.500 Dollar je Bitcoin. Strive bezeichnete die Transaktion als größten einzelnen Bitcoin-Kauf seit Januar. Der Bestand von 32.773 BTC ist damit das Ergebnis einer weiteren größeren Ausweitung der Unternehmensreserve.

Zwei physische Bitcoin-Münzen auf schwarzem Hintergrund
Symbolische Darstellung von Bitcoin

Cole bezifferte die Einnahmen aus ausgeübten Warrants auf 208 Millionen Dollar. Rund 15,3 Millionen Warrants sollten am 13. Oktober noch auslaufen. Die Transaktion verdeutlicht, dass Strive für den Ausbau seiner Bitcoin-Treasury nicht allein auf vorhandene Liquidität setzt, sondern Kapital über Aktienmarktinstrumente mobilisiert.

Cointelegraph bezifferte den Zuwachs der Bitcoin-Bestände im Berichtszeitraum auf 11,2 Prozent und verwies darauf, dass die Reserven schneller wuchsen als die effektive Zahl der Stammaktien. Diese Kennzahl stammt aus der ergänzenden Berichterstattung; sie ist von der absoluten Bestandsangabe von 32.773 BTC zu unterscheiden.

Der Finanzierungspfad ähnelt in einem wichtigen Punkt dem Modell von Strategy: Kapitalmaßnahmen schaffen Mittel, die anschließend in Bitcoin fließen. Bei Strive waren es in diesem Fall vor allem die Warrant-Ausübungen. Die Bitcoin-Käufe von Strategy zeigen ebenfalls, wie eng Treasury-Zuwächse mit der Kapitalbeschaffung am Aktienmarkt verknüpft sind.

Strive liegt auf Rang fünf der börsennotierten Halter

In der von Benzinga aufgeführten Rangliste börsennotierter Bitcoin-Halter liegt Strive mit 32.773 BTC auf Platz fünf. Strategy führt mit 848.250 BTC; dahinter folgen Metaplanet mit 44.000 BTC, Twenty One Capital mit 43.514 BTC und MARA mit 35.577 BTC. Die Bestände zeigen weiterhin einen erheblichen Abstand zwischen Strive und den größten Treasury-Unternehmen.

Ein digitaler Candlestick-Chart mit Finanzmarktdaten auf einem dunklen Bildschirm
Finanzmarktdaten auf einem Trading-Monitor – Foto: Tötös Ádám / Unsplash

Metaplanet lag laut Benzinga 11.227 BTC vor Strive, was dort mit rund 937,5 Millionen Dollar bewertet wurde. Cole hat öffentlich das Ziel formuliert, Strive bis zum Jahresende 2026 zum zweitgrößten börsennotierten Bitcoin-Halter zu machen. Dafür müsste das Unternehmen nicht nur weiter zukaufen, sondern auch den Abstand zu den vor ihm liegenden Beständen deutlich verringern. Der Vergleich mit MARA und anderen börsennotierten Bitcoin-Haltern macht die Größenordnung dieser Positionen sichtbar.

Cole verwies außerdem darauf, dass eine Mindestemissionsgrenze von 100 Dollar für die SATA-Vorzugsaktien nun in den Unternehmensdokumenten festgeschrieben sei. Zuvor habe diese Grenze lediglich als Richtlinie gegolten. Damit wird eine Finanzierungsbedingung verbindlicher geregelt; eine konkrete Aussage über die künftige Ausgabe zusätzlicher Aktien oder deren Verwässerungseffekt ergibt sich daraus jedoch nicht.

Strategy verwendet zuletzt weniger Kapital für Bitcoin

Strategy kaufte laut Benzinga in der Woche bis zum 27. September 1.665 BTC, in der Folgewoche 334 BTC und in der Woche bis zum 11. Oktober 250 BTC. Das entspricht über zwei aufeinanderfolgende Rückgänge einem Minus von rund 85 Prozent. Die Käufe beliefen sich in den drei Zeiträumen auf 142,7 Millionen, 28,7 Millionen und zuletzt 21,5 Millionen Dollar.

Als Faktoren nennt Benzinga geringere Einnahmen aus Verkäufen von Stammaktien: Sie sanken von 246,2 Millionen Dollar auf 15,7 Millionen und anschließend 21 Millionen Dollar. Gleichzeitig summierten sich Rückkäufe von STRC-Vorzugsaktien in den letzten beiden Wochen auf 368,7 Millionen Dollar. Strive setzte dem einen großen, durch Warrant-Ausübungen mitfinanzierten Bitcoin-Kauf entgegen; die Zahlen dokumentieren damit unterschiedliche Kapitalverwendungen, nicht jedoch eine gesicherte künftige Entwicklung der Kaufprogramme.

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